ried - LASK 1:1 (1:0)

Wurde das Derby vor eineinhalb Monaten noch im Schneegestöber ausgetragen, wurde im Spiel am Wochenende bereits an der 30 Grad Marke gekratzt.

Dementsprechend heiß waren auch alle LASKla, das Derby auf allen Ebenen erfolgreich zu gestalten. Ein erster Sieg waren bereits die überglücklichen Gesichter, die am Treffpunkt allseits zu sehen waren, als die Jungs aus Bern eintrafen. Erneut ein riesengroßes Dankeschön für eure Unterstützung!

Gemeinsam ging es dann auf Schienen über Stock und Stein durchs Innviertel nach Ried, wobei Setting und Zuggarnitur durchaus an längst vergangene Zeiten erinnerten, zudem machten sich auch einige Busse auf den Weg. Im Stadion war weit mehr als der eigentliche Gästeblock in schwarz-weißer Hand - ein schönes Bild. Selbes gilt auch für die das Spiel einleitende Choreo, die die Marschrichtung für unsere Farben vorgab.

Was folgte waren 90 Minuten Extase und - völlig egal wohin man blickte - ein freidrehender Block. Großen Anteil daran hatten auch die Jungs aus der schweizer Hauptstadt, was zur zweiten Hälfte auch optisch untermauert wurde: Linz und Bern!

Per Spruchband wurde sich zudem an Präsident Gruber und seine Gefolgsleute gewandt, die im Laufe der Woche medial ausrichten ließen, dass sich ehemalige Freunde des LASK nicht mehr als Teil der LASK-Familie fühlen sollten. Die Entscheidung darüber obliegt jedoch gewiss nicht dem Präsidium alleine, der Slogan "Gemeinsam sind wir LASK" wird damit einmal mehr ad absurdum geführt.

Am Feld tat sich die Mannschaft lange Zeit schwer, konnte aber immerhin noch den Ausgleich erzielen, sodass eine weitere Derbyschmach abgewendet wurde und es am Ende zu versöhnlichen Szenen zwischen Mannschaft und Fans kam.

Als der Hauptstadtmob die Heimreise - nun per Buskonvoi - bereits angetreten hatte, machte eine dem Bauernhof nebenan entlaufene Kuh die Weiterreise für einige Minuten unmöglich. Zu Ried alles gesagt.